The strategic danger of BaaS-FinTechs

Starling Bank is starting a BaaS-offering. From the press release: “Starling as a Service” will enable businesses to build their own financial products on Starling’s award-winning banking platform, such as savings or current accounts, integrated digital wallets, kids’ cards and debit cards. Starling handles the technical and regulatory demands behind the scenes, leaving businesses to take care of their customers with innovative embedded banking solutions. There are several reasons why this move makes sense: Diversification: Starlings recent annual report showed that lending was their biggest revenue driver. Marketplaces, however, although growing, played a smaller roll. This indicates a lack of competitive advantage given the fact that the latter category would be able to differentiate Starling from incumbents and neo-competitors. Escaping competition: Moving into BaaS is a great way to escape competition with Revolt, N26, and Co. Industry demand: There is an every increasing evidence that non-financial companies want to offer financial products. However, there are also three reasons why that move does not make sense: Building a bank and an API at the same time is hard Lack of long-term competitive advantage because building a bank is harder than building an API Lack of competitive advantage compared to platform-approaches like

Bitpanda-network, Blockpits-Investment, Wajve-start

Devil’s advocate: cryptotax-startup Blockpit raised about nine million euros The Linzer cryptotax-startup Blockpit raised about nine million euros. Here are my five devil’s advocate pointers: Vertcial product: established players can extend their product with the Blockpit features. Currently, they are partnering with Bitpanda (see below). In the long term, however, such trading platforms can integrate that as a feature or white-label it. Small market: even though the crypto market is growing steadily, it is still a niche. Legal challenges: Until the crypto market is established, there will be many legal challenges. No product focus: Blockpit offers tax return and portfolio tracking Failing developer team: According to LinkedIn, Blockpit has only a few developers working for it. In addition, parts of the product – the cryptocurrency tax – does not work (see screenshot below) The Bitpanda network – partnerships Here are all the partnerships Bitpanda has established so far What can we see: They are growing their offering through partnerships Automated trading via bots is establishing itself as a trend (NapBots and Cryptohopper) Bitpanda is establishing itself as a serious provider by partnering with Raiffeisen Bank International The good and the bad with wajve wajve is building a finance app for

Kundenrezensionen als Input für Markt- und Produktstrategie

In diesem Beitrag zeige ich dir wie du mit custly dein Kundenfeedback analysiert und dadurch Ideen für neue Produkte, Features und Märkte generierst. Außerdem zeige ich dir wie dir custly hilft, kritische Probleme mit deinem Produkt aufzudecken. Dafür habe ich Amazon-Kundenrezensionen für die Logitech Lautsprecher Z120 analysiert. Kritische Probleme aufdecken und neue oder verbesserte Produkte herstellen Mit custly lassen sich kritische Probleme mit dem Produkt identifizieren. Logitech kann diese Produktmankos nutzen, um ihre Lautsprecher verbessern oder neue entwickeln. Ebenso kann dieses Wissen auch deren Konkurrenz nutzen. Wie Amazon das möglicherweise gemacht hat, zeigt der nächste Abschnitt. Amazon bietet neue Features und Produktbundles um Mankos der Logitech-Lautsprecher auszugleichen Laut den Kundenrezensionen sind die größten Produktmankos: zu kurze Kabel zu niedrige Lautstärke zu schwacher Bass Amazon Basics bietet ähnliche Lautsprecher (ähnlicher Preis und Position in den Amazon-Suchergebnissen) Bei seinen Lautsprechern nimmt Amazon zwei Mankos der Logitech-Lautsprecher explizit auf; das zu kurze Kabel und den zu schwachen Bass. Um das zu kurze Kabel zu kompensieren, bietet Amazon ein Produktbundle aus Lautsprecher und Verlängerungskabel: Zudem haben die Amazon-Lautsprecher eine Spule an der Unterseite für einen „pochenden“ Bass” (Diese Analyse ist ein Ausschnitt von diesem Beitrag: Datengetriebene Produktentwicklung bei Amazon Basics Produkten) Kaufgründe als Input

Kundenrezensionen als Informationsquelle für Jobs to be done

Mit dem Jobs-to-be-done-Framework können Unternehmen Kundenwünsche identifizieren und ihre Produkte verbessern. Eine sehr gute Quelle für diese Kundenwünsche sind Kundenrezensionen. In diesem Beitrag erkläre ich dir anhand Amazon-Kundenrezensionen, wie du mit Custly Kundenrezensionen nutzt, um das Jobs-to-be-done anzuwenden. Für welche Jobs Kunden Lautsprecher kaufen Die Basis für Jobs-to-be-done ist es zu wissen, warum ein Kunde ein Produkt kauft – d. h. für welche Jobs der Kunde das Produkt ‘anstellt’. Hier zeige ich dir Jobs für die Logitech Lautsprecher Z120. Dazu habe ich mit Custly Amazon-Kundenrezensionen analysiert. Für folgende Jobs haben Kunden diese Lautsprecher gekauft: Musik/Filme/Radio an unterschiedlichen Orten abspielen im Hobbyraum Büro/Arbeit Unterwegs (z. B. im Park) Klassenzimmer Musik/Filme/Radio auf unterschiedlichen Geräten abspielen Raspberry Pi Wecker PC Lautsprecher Skype-Gespräche auf dem Handy/Tablet Um Kopfhörer zu ersetzen Um Serien/Filme/TV/YouTube schauen Um anderen Leuten (z. B. einer Klasse) etwas Vorzuspielen Um Musik auf unterschiedliche Art zu hören nebebei gelegentlich täglich basslastig leise Jobs als Quelle für Markt- und Produktstrategie Mit diesen Jobs lassen sich Schritte für Markt- und Produktstrategie ableiten. Ausweitung des Markets und der Konkurrenz Mit den Jobs können Unternehmen neue Märkte und Konkurrenten identifzieren: Job “Kopfhörer ersetzen”: Dadurch ergeben sich Kopfhörer als weiterer Markt in dem Kunden gewonnen werden können

Datengetriebene Produktentwicklung bei Amazon Basics Produkten

Dieser Beitrag zeigt wie Amazon möglicherweise Kundenrezensionen der Konkurrenz nutzt, um verbesserte Produktvarianten unter der Eigenmarke Amazon Basics zu entwickeln. Eine Analyse von Kundenrezensionen für die Lautsprecher “Logitech Z120” hat gewisse Produktmankos gezeigt. Ähnliche Lautsprecher von Amazon Basics besitzten Features und Produktbundles, welche diese Mankos auszugleichen. Zudem sind die Amazon-Lautsprecher in der Amazon-Suche ähnlich positioniert und kosten ähnlich. Ähnliche Positionierung der Lautsprecher in den Suchergebnissen Dass sich die beiden Lautsprecher ähneln, zeigt einerseit der Preis; beide kosten ca. 15 Euro. Ein weiteres Indiz ist die Position in den Suchergebnissen. Bei der Suche nach “Logitech Z120” tauchen die Amazon-Lautsprechern vor den Logitech-Lautsprechern auf. Produktmankos der Logitech-Lautsprecher Mit Custly habe ich Kundenrezensionen für die Lautsprecher “Logitech Z120” analysiert. Die größten Mankos sind: zu kurze Kabel zu niedrige Lautstärke zu schwacher Bass Die nachstehende Folie zeigt dies im Detail. Wie oben bereits erwähnt, geht Amazon in ihren Lautsprechern und Marketing explizit auf diese Mankos ein. Amazon bietet neue Features und Produktbundles um Logitechs-Mankos auszugleichen Amazon greift nicht alle Mankos auf, jedoch das zu kurze Kabel und den zu schwachen Bass. Um das zu kurze Kabel zu kompensieren, bietet Amazon ein Produktbundle aus Lautsprecher und Verlängerungskabel: Zudem haben die Amazon-Lautsprecher eine “Spule an der

Kundenrezensionen nutzen um Produktskepsis zu beseitigen

Dieser Beitrag zeigt, wie Unternehmen Kundenrezensionen nutzen können, um zu verstehen warum Kunden an ihren Produkten zweifeln und was sie davon abhält das Produkt zu kaufen Wie hier und hier beschrieben, können Unternehmen Kundenrezensionen nutzen, um Produktentwicklung und Marketing voranzubringen oder um Kaufentscheidungen und Kundenbenefits zu verstehen. Eine weitere Information die Unternehmen aus Kundenrezensionen gewinnen können, sind Informationen darüber wieso Kunden zweifeln den Kauf zu tätigen. Eine Analyse von Amazon-Kundenrezensionen deckt verschiedene Gründe auf. Die Gründe für Kaufskepsis sind je nach Produkt unterschiedlich Obwohl ein zu günstiger Preis bei vielen Produkten für Skepsis sorgt, spielen je nach Produkt andere Aspekte wie die Kompatibilität mit anderen Produkten eine große Rolle. Die nachfolgende Grafik zeigt dies im Detail. Beispielrezensionen, die Kaufskepsis zeigen Zu günstiger Preis Ich war erstmal Skeptisch. 26 Euro einen Rucksack für ne Kamera […] Funktionsfähigkeit der Features Der Strom läuft auch wunderbar über einen Adapter, am Anfang war ich ein wenig skeptisch ob dass auch tatsächlich klappt. […] Kundenrezensionen Etwas verunsichert bestellte ich diesen Buch-Scanner, da so viele Rezensionen im Vorfeld auf mögliche Mängel hinwiesen […] Kompatibilität mit anderen Produkten Ich war am Anfang ein bisschen skeptisch, als ich den Artikel bestellt habe, ob er mit Wireless Desktop (Maous/Keyboard)

Mit Textanalyse Kaufentscheidungen und Kundenbenefits verstehen

Dieser Beitrag analysiert Amazon-Kundenrezensionen für die Notebook-Lautsprecher “Logitech Z120” und zeigt damit wie Unternehmen Textanalyse nutzen können, um genau zu verstehen warum Kunden ihre Produkte kaufen. Mit diesem Wissen können Unternehmen ihr Marketing präszieren, neue Märkte identifizieren, neue Produktideen finden, bestehene Produktfeatures gezielt weiterentwickeln oder Ideen für neue Produktfeatuers generieren. Kaufentscheidungen und Kundenbenefits für die Notebook-Lautsprecher “Logitech Z120” Die Logitech Z120 bewirbt Logitech als “Stereolautsprecher für Notebooks, Netbooks und PC”. Das zeigen auch die Kundenrezensionen: Wie erwartet war bei fast 90 % aller Kunden der Hautpkaufgrund für den Kauf ein Ersatz für Laptop/Monitor/PC-Lautsprecher. Jedoch hatten viele Kunden auch sekundäre Kaufgrunde. Zudem enthalten auch die “sonstigen Kaufgründen” Kaufgründe, die zu potentiell neuen Produkten führen könnten. Deep Dive in die Hauptkaufgründe zeigt Nutzungsort, Nutzungsverhalten, Produktlebenszyklus und Substitutionsprodukte Ein Deep Dive in die Kunden, die die Lautsprecher als Lautsprecher für Laptop/Monitor/PC kauften, gibt Details darüber: Ort: wo die Kunden ihre Lautpsprecher nutzen Geplantes Nutzungsverhalten: wie sie Lautsprecher Produktlebenszyklus der Lautsprecher: ersetzen die Lautsprecher ein Vorgängermodell Rolle als Substitutionsprodukt: sind die Lautsprecher ein Substitutprodukt zu einem anderen Produkt? So stellt sich heraus, dass die Lautsprecher nicht nur stationär am Schreibtisch verwendet werden, sondern auch in einem Hobby-Raum oder unterwegs. Zudem kaufen einige Kunden das

Textanalyse als Input für Produktentwicklung und Marketing

Dieser Beitrag analysiert Amazon-Kundenrezensionen für die Notebook-Lautsprecher “Logitech Z120” und zeigt damit wie Unternehmen Textanalyse nutzen können, um ihre Produktentwicklung und Marketing zu verbessern. Unternehmen müssen sicherstellen, dass ihr USP bei Kunden ankommt Eine Herausforderungen von Produktherstellern ist es, dass ihre Kunden ihre Produkte wegen den geworbenen USPs kaufen. Logitech hat das mit den Z120 Notebook-Lautsprecher nur zum Teil geschafft. Auf der Amazon-Produktseite bewirbt Logitech folgende Aspekte der Notebook-Lautsprecher: Kompakte Größe Integrierte Stromversorgung (“integriert” durch den angeschlossenen Laptop) Ordentlich (durch integriertes Kabelmanagement) Komfortable Bedienung Kunden nehmen nur einige geworbene Aspekte war, während ihnen andere, nicht geworbene Aspekte wichtig sind Wie das obige Diagramm zeigt, is die kompakte Größe und die komfortable Bedienung bei den Rezessenten gar nicht angekommen. Dafür spielte die Stromversorgung und das integrierte Kabelmanagement eine zentrale Rolle. Auch der Preis und der Klang – mit dem Logitech nicht geworben hat – spielte eine zentrale Rolle. Textanalyse als Input für Produktentwicklung und Marketing Eine solche Textanalyse kann Logitich – aber auch deren Konkurrenz – nutzen, um ihre Produkte und das Marketing zu verbessern. Das Wissen über die Preissensibilität kann genutzt werden, um das Produkt besser zu platzieren (es bspw. als “Mitnahmeartikel” in Supermärkten vertreiben). Weiters kann Logitech es ausnutzen,

Predicting company decisicions using knowledge graphs

In a previous post Understanding Company Decisions Using Knowledge Graphs I argued that “using some Graph algorithm” it is possible to predict Google’s acquistion of data analytics company Looker. This post shows how I used “some Graph algorithm” to do that. Translating business reasoning into technical reasoning In the above-linked post I reasoned that: Google acquired Looker because Google’s Cloud competitors are expanding into a segment which is adjacent to Cloud important to Google a segment where Google is not active As you can see, the acquistion happened in a context. The context is that Amazon, Google, and Microsoft are active in the same industries except “data analytics and visualization” where Google is not active but Amazon and Microsoft are. In a graph, this context looks like this: The meaning of the nodes is as follows: yellow nodes: companies red nodes: products green nodes: industry segements With the data model in mind, let’s break the business requirements down and translate them into their technical counterparts. Finding strategic differences between companies using graph visualiziation and calculated ompany similarity Google’s Cloud competitors are expanding into a segment where Google is not active. This means that based on industry segments Google, Amazon, and