[30 days challenge-Jänner] Luzides Träumen

Seit einigen Monaten mache ich monatlich eine „30 days challenge“ inspiriert durch den TED Talk „Try something new for 30 days“ von Matt Cutts. Die diesmonatige (Jänner) Challenge war das Hervorbringen eines luziden Traumes, auch  Klartraum genannt. (Ein Klartraum ist ein Traum, in dem man sich bewusst ist, dass man träumt.) Wie sooft war die Challenge eigentlich zweiseitig. Einerseits ging es darum sie jeden Tag auszuführen, andererseits gab es die monatsspezifische Challenge, das Hervorbringen eines luziden Traumes. An beiden bin ich gescheitert. Von geplanten 30 Tagen, habe ich ca. fünf ausgelassen. Auch habe ich es nicht geschafft einen luziden Traum zu erzeugen. Trotzdem war es eine sehr spannende und vor allem lehrreiche Challenge. Was spannend und lehrreich war, habe ich hier zusammengefasst. (Um über das Klarträumen zu lernen, habe ich das Buch Exploring the World of Lucid Dreaming von Stephen LaBerge und Howard Rheingold gelesen. Mehr Infos dazu am Ende des Artikels.) Der Klartraum verdeutlicht wie unkritisch wir Menschen sein können Was mich im Rahmen der Challenge besonders fasziniert hat, war es zu sehen wie unkritisch wir sein können. Selbst wenn wir im Traum Geschehnisse als unmöglich erkennen, hinterfragen wir unsere Wahrnehmung nicht immer. Stattdessen akzeptieren wir die Realität als normal indem wir

Concept-i zeigt Toyotas Mobilität der Zukunft

Im Rahmen der CES 2017 hielt Toyota eine Pressekonferenz bei der es um das Konzeptauto Concept-i und autonomes Fahren im Allgemeinen ging. Während das Concept-i sehr futuristisch wirkte, gab die Präsentation zum autonomen Fahren einen wissenschaftlich fundierten Blick auf die Realität des autonomen Fahrens. Toyotas Livestream auf der CES 2017 Das Concept-i setzt, ausgestattet mit einem digitalen Assistenten, auf eine Mensch-Auto-Beziehung Toyotas Concept-i wurde von zwei Blickrichtungen beeinflusst. Einerseits argumentiert Toyota, dass wir unsere Autos ziemlich gut kennen, aber unsere Autos uns zu wenig kennen. Andererseits möchte der Hersteller wegen einem wachsenden Einzug von Technik ins Auto verhindern, dass die Beziehung zwischen Autos und Menschen kalt, robotisch und steril wird. Mit dem Concept-i setzt Toyota deswegen auf eine „warme“, „immersive“ und „bezaubernde“ Beziehung zwischen Mensch und Auto. Das Auto der Zukunft soll nämlich, so Toyota, „Experience“ der Nutzer in den Vordergrund stellen und nicht die Technik. Neben den klassischen Funktionen eines „Zukunftsautos“ wie Konnektivität und autonomes Fahren, gibt Toyota dem Concept-i daher einen sehr emotionalen Charakter. Diese Designphilosophie nennt Toyota “Kinetic Warmth”. Toyota betont bewusst den Ausdruck Beziehung. Es soll nämlich keine Mensch-Auto-Interaktion, sondern eben Mensch-Auto-Beziehung sein. Diese Beziehung soll sowohl mit den Passagieren als auch mit der Außenwelt stattfinden. Yui, ein

[Kommentar] 10 Thesen zur Zukunft von Connected Cars

Der BDW (Bundesverband Digitale Wirtschaft) hat vor ca. drei Jahren (2014) zehn Thesen zur Zukunft des “Connected Cars” publiziert. Hier möchte ich diese mit Blick auf die Automobillandschaft im Jahr 2017 näher betrachten. 1. Nur Fahrzeughersteller, die digitale Ökosysteme rund um ihre Produkte etablieren, werden von der digitalen Revolution im Bereich Connected Car profitieren   Auch wenn OEMs bereits einige Services eingeführt haben, müssen sie für eine weitläufige Verfügbarkeit die richtige Tiefe der vertikalen Integration wählen, die Ökosystemmitgestalter korrekt miteinbeziehen und eine ausreichende Größe des Ökosystems garantieren Einige Dienste wurden bereits (teil)erfolgreich umgesetzt. So bietet BMW beispielsweise den b-call (Break down-call) unter dem Namen BMW Teleservice Call an. Unter anderem erkennt dieses Service selbstständig einen Wartungsbedarf am Auto und kommuniziert diesen an eine Reparaturwerkstatt. Aber auf dem Weg zur standardmäßigen Einführung solcher Dienste (also auch bei Volummarken) sehe ich drei Punkte als entscheidend. Diese sind die richtige Tiefe der vertikalen Integration, der korrekte Einbezug der Ökosystemmitgestalter und die Sicherstellung einer ausreichenden Ökosystemgröße. Bei der Entscheidung zur Tiefe der vertikalen Integration sollte die Plattformexklusivität als USP berücksichtigt werden Einhergehend mit These #9 “OEM müssen sich elementare Fragen zur strategischen Ausrichtung im Feld Partnering stellen Mitgestalten und Mitverdienen?” müssen Hersteller entscheiden welche Dienste sie

The decentralization of the smartphone through hardware

Smartphones turned hardware into software The two pictures below illustrate how the smartphone changed our everyday life. We moved from a fully covered desk to one with only a laptop and smartphone. After Apple introduced the App Store, we have seen waves of new apps. Lately, however, the interest in apps started to fade. Firstly, through (Chat)bots, app in apps and instant apps we see a tendency towards fewer installed apps. Secondly, hardware companies have been working in a somewhat reversed direction of the two pictures shown above. New devices in the form of GoPros and Spectacles are bringing back cameras to our desks, and VR headsets give us a second screen for smartphones. But there are also new devices which did not exist before the smartphone. IoT devices such as buttons, cubes, bricks and headphones are decentralizing our smartphones There are several smart devices, connected to smartphones, that carry out particular tasks on the connected phone. Here I want to give a short overview of some of them. Smart buttons, cubes, bricks and other devices can either be tailored to individual use cases or generally applicable Amazon’s Dash: The Dash is a button that is assigned to one particular item available on Amazon. When you press the button it will order that

Digital assistants and app in apps might be the future of smartphone apps

During Oculus Connect 3 Opening Keynote Mark Zuckerberg criticized that our smartphones are organized around apps and not how we actually process the world. For example, imagine sitting in a restaurant: If you want to talk to somebody or take a picture do not have to change the room (which translates — according to Zuckerberg — to switching to another app). You can talk, eat and take pictures in the same place. On you phone, you would need a different app for these actions. (You can watch Zuckerberg’s explanation here.) Oculus wants to change that and a possible future of smartphone apps with its platform Social VR.  Social VR puts people first and you do not have to switch apps to get different tasks done. With Social VR, you can, for instance, watch a movie, talk to people, take a picture, etc. all at the same place without changing the app. Desks before the smartphone (Source) If we look at how MP3 players, maps, and digital cameras have merged into your smartphone and personal computer we can see an analogy in the hardware world. While a smartphone is not perfectly suitable for everything (see here for some examples) having one device for everything